Alternativlos

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Und dann gibt es da ja noch die alternativlose Lüge von dem reichen Deutschen und den armen hilfsbedürftigen Rest Europas. Eine Meldung die anscheinend kein Interesse bei den öffentlich rechtlichen Medien weckt, da sie wohl nicht konform geht mit dem Weltbild was den Deutschen “Leistungsträgern” vermittelt werden soll.
Wenn man sich den orangenen Balken der obrigen Grafik zu Gemüte führt welcher den bereinigten Durchschnitt des Vermögens eines Haushaltes beinhaltet (mit Lebensversicherungen, Kontoguthaben, Bargeldvermögen etc.) wird schnell deutlich dass die ärmsten der Armen die vermeintlichen Retter, Zahlmeister und Hassobjekte Europas sind, die Deutschen.
Immer diese reichen Deutschen – zwar haben die nur die Hälfte des Vermögens eines Durschnittseuropäers und nur 1/4 des Vermögens eines hilfsbedürftigen Spaniers, aber zumindest haben die Deutschen das gute Gefühl für den Rest des Staatenbundes zu arbeiten und auf Wohlstand zu verzichten…na, wenn das nichts ist?!
Dass so Staaten wie Zypern, Spanien und Italien im Bereich Reichtum im Spitzenfeld agieren ist im Grunde ja auch nur die Kirsche auf dem Sahnehäubchen der Ironie dieser Sache.

Mistral

Und so ward heute Eine neue Skulptur von mir fertig gestellt. Bauzeit rund ein viertel Jahr. Nur mit dem TÜV gab es einige Beanstandungen von wegen Lebensgefahr. Diese Fehler welche dann behoben wurden. Der Name – Mistral.
Eine Installation zusammengesetzt aus Fünf verschiedenen Elementen welche in perfekter Harmonie zusammenarbeiten als ein einzelner Organismus.
Ein Wechselspiel zwischen der Freude an dem System Eisenbahn und der Faszination zur Meteorologie.

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Das heilige Spaghettimonster

Nachdem unser guter Vater Staat meinte es wäre mal an der Zeit der Lobby des öffentlich Rechtlichen Fernsehens ein Milliardengeschenk auf kosten der gesamten Bevölkerung zu machen, gibt es wohl eine sehr interessante und teilweise witzige Variante dem allmonatlichen Ablass zu entgehen.

Wie bei MyDealz berichtet, muss man also nur angeben dass man regelmäßig an z.B. den Fussballgott, das heilige Spaghettimonster oder nur an die Kunst glaubt um von den Rundfunkgebühren befreit zu werden.

Wasser, das Privateigentum

Oftmals werden die größten und grundlegendsten Änderungen für den Menschen im geheimen unter Ausschluss eben jener Menschen getroffen. Ein weiteres Paradebeispiel sind neben INDECT oder auch CleanIT, der heimlichen Illegalisierung von Bargeld in manchen Ländern der EU oder auch dem biometrischen Ausweis, nun die Privatisierung des Wassers innerhalb der EU.
Beim ZDF Monitor gibt es einen sehr schönen Videobeitrag welcher sehr schön zusammenfasst.
Im Grunde geht es wieder einmal nur darum den Menschen auszubeuten und nun auch noch das wichtigste Lebensmittel neben Luft zu kontrollieren. Die schweizer Firma Nestle hat mit Privatisierung des Wassers in Afrika sehr gute finanzielle Erfolge erzielt. – Auch wenn man einfach gewaltsam den Einheimischen Ihre Wasserquellen weggenommen, das Wasser ungefiltert in Flaschen abgefüllt und dieses eigene Wasser an den Einheimischen zurückverkauft hat.

Eine Petition gegen die Privatisierung des Wassers ist ebenfalls schon im Gange und hat bisher knapp 650.000 Anhänger gefunden.

Die Mär vom Fachkräftemangel

Und da ist es wieder, das Märchen von dem allherrschenden Fachkräftemangel in der Bundesrepublik!

Wie WELT-Online berichtete gibt es in mehreren Berufsgruppen einen eklatanten Mangel an ausreichend ausgebildeten und arbeitswilligen Leistungsträgern.
Dies ist aus dem von Lobbyismus ersoffenen Artikel von WELT-Online die einzig interessante Statistik:
DWO-Fachkräftemangel
An dieser Grafik kann man erkennen an welchen Fachkräften es mangelt. Zufälligerweise steht ganz oben auf der Liste der Beruf welcher seit Jahren als äusserst unattraktiv gilt. Nicht wegen des Berufes selbst, sondern wegen der Arbeitgeber. Schlechte Bezahlung im Verhältnis zur Verantwortung, unregelmäßiger Schichtdienst, lange Arbeitszeiten. Dieser Beruf ist der des Triebfahrzeugführers, im Volksmunde Lokführer. Ein Beruf bei dem es seit Jahren an Nachwuchs mangelt, hatte die Deutsche Bahn seit Jahrzehnten versäumt aufgrund der Privatisierungspläne für Ausbildungsstellen zu sorgen. Selbst wenn jemand diesen Beruf wider o.g. negativer Aspekte ergreifen möchte, so muss der Arbeitswillige einige Prüfungen ablegen welche qualitativ einer Abiturprüfung gleichkommen bevor er überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch zugelassen wird.
Und da wundert sich die Deutsche Bahn tatsächlich noch?
Allerdings ist das Beispiel des gemeinen Lokführers nur ein Aspekt des Märchens vom Fachkräftemangel. Im Grunde werden die bei der Agentur für Arbeit hinterlegten Stellen fälschlicherweise in dem Faktor 5 hochgerechnet wodurch sich falsche Zahlen ergeben. Wie dieses Video sehr gut zeigt gibt es keinen sog. Fachkräftemangel:

Es gibt nun also eher einen Mangel an Leitungsträgern(so werden ja heute Arbeiter genannt) die für einen niedrigeren Lohn arbeiten als es einheimische tun würden oder können. Wie man in dem Video erkannt hat sind die Löhne in den betroffenen Berufsgruppen nicht gestiegen, was auf einen Mangel an Fachkräften ggf. hinweisen würde. Stattdessen wurden die Zulassungsauflagen für günstige Arbeitskräfte aus dem Ausland gesenkt.
Die Unternehmen freut es.
Für die Politik der Regierenden gegenüber der Wirtschaft ist es nundenn nur wieder der nächste Kniefall in einer sehr langen Reihe von Kniefällen.

Na dann…

“Es gibt Grund zur Freude für Sie: Die Eurokrise ist vorbei. Ja, einfach
so. Mit Beginn des neuen Jahres. Peng!

Das zumindest verkündete der Präsident der Europäischen Kommission (seit
kurzem auch Friedensnobelpreisträger) Jos Manuel Barroso. Und er steht
damit nicht allein da. Visionäre Gestalten wie der Präsident des
Europäischen Rats, Herman Van Rompuy oder auch Finanzminister Wolfgang
Schäuble sagten Ähnliches bereits im Dezember. Sie sehen: Es kann nur
noch aufwärts gehen.

Barroso wörtlich: “Investoren haben verstanden, dass die europäischen
Führer es ernst damit meinen, dass sie alles zum Schutz des Euro tun
wollen”. Bereits der bloße Wille unserer glorreichen europäischen Führer
reicht also aus. Die Investoren” wurden nicht näher benannt. Es muss
sich aufgrund der Aussage in der Mehrzahl aber um mindestens zwei
handeln. Weiter hieß es in seiner Rede vor portugiesischen Diplomaten:
Die Risikowahrnehmung in der Eurozone ist verschwunden”. Das stimmt. Nur
das Risiko ist geblieben”

Quelle

Der heilige Brezel der Wirtschaft

Früher:

“Haste mal ‘ne Mark?”

Heute:

“Ham’se vielleicht ein paar Cent?”

Morgen:

“Hätten ‘se kurz ‘ne Billion?”

Wie eine Möbiusschleife so verfährt die Weltwirtschaft seit Dekaden einem nicht enden wollenden Zyklus von Aufschwung, Verschuldung, Abschwung, Krise, Krisenbewältigung, Krieg.
Zu der Phase der Krisenbewältigung gehört auch das Hilfsmittel der Inflation. Inflation zur Beseitigung der Schulden wird derzeit mit allen Mitteln versucht zu erzwingen auf der Seite der staatlich unabhängigen aber unterwanderten FED. Da die Schulden der USA allerdings unaufhörlich, fast schon exponentiell explodieren hat sich die lustige Bande am anderen Ende des großen Teichs etwas einfallen lassen.
Eine 1.000.000.000.000 Dollar Münze. Eine Billion. Für die FED und die USA natürlich eine tolle und sehr einfache Art den eigenen Schulden auf sehr lange Zeit entgegen zu treten. Wäre da nicht diese knifflige Sache mit der sog. Hyperinflation. Anders als Deutschland vor dem Ablauf des letzten Wirtschaftszyklus haben die Amerikaner allerdings einen entscheidenden Vorteil – Ihre Währung ist die Leitwährung der Welt. Öl wird in Dollar gehandelt. Und nur in Dollar. Alle Länder die versuchten sich von dem Diktat des Petrodollar zu befreien, wurden unweigerlich auf die Liste der “Achse des Bösen” gesetzt – mit bekannten Folgen. Die USA besitzen also das Geldmonopol auf die – in Jahrzehnten glaubhaft vermittelt – begehrteste und wichtigste, aber immer knapper werdenste Ressource unseres Zeitalters.
Niemand könnte es nun also zulassen, dass es aufgrund der Prägung einer solchen 1.000.000.000.000 Dollar Münze zu einer Hyperinflation des Dollars kommt, ohne dass die eigene Wirtschaft komplett mit in den Abgrund gerissen wird. Ein runder Tisch an dem viele Mächtige sitzen, aber nur Einer hat eine Waffe.
Da sich Schulden und Guthaben im gesamten Geldsystem der Erde 1:1 gegenüber stehen ist ein weiterer Interessanter Aspekt dass wenn die USA eine Billion Dollar aus dem Nichts prägen, irgendwer im System eine Billion Dollar Schuld verkraften muss. Dieser Irgendwer ist niemand anderes als der gemeine Bürger. Die inflationierten Schuldansprüche der USA gegenüber den anderen Staaten der Erde würden jene Ansprüche zu nichte Machen. Ein Jeder ausgenommen Amerika ginge Leer aus. Wobei natürlich die Bürger der USA und die ansässigen Unternehmen ebenfalls nicht von einer Schuldenbefreiung des Staaten profitieren, da die Staatsverschulden nur ein Aspekt der Gesamtverschuldung eines Systemes darstellen. Dem überschuldeten Bürger ist es egal ob der Staat nun 20 Milliarden Schulden hat oder nicht, er muss seine eigenen Schulden sowieso bezahlen.
Wer profitiert also nun von solch einer Prägung? Ähnlich wie bei Draghis “Bazooka” die Systeme die jene Werte verwaltet. Die Institution die dafür zuständig ist. Die Zentralbank. Und damit Goldman Sachs.
Völlige Kontrolle über die Finanzen (und damit der Welt) mithilfe von einem virtuellen Wert einer symbolischen Münze, gestützt und geschützt von einer möglichen, virtuellen Knappheit eines angeblich unaustauschbaren Rohstoffs der das Blut unserer Kultur geworden scheint.
Das perfekte Verbrechen.
Soviel zum Gedankenexperiment.